Netversity 50/50, 31. August 2017

Aus der Reihe tanzen


Der Leiter der NZZ Konferenzen & Services, Dominik Isler, begrüsste das Publikum und erklärte den rund 100 Teilnehmenden kurz das Format von NZZ Netversity 50/50. Anschliessend führte der Moderator, Peter Marthaler, in das Thema «Aus der Reihe tanzen» ein und forderte das Publikum dazu auf, einander mit «Du» anzusprechen.

Der Wirtschaftsphilosoph Anders Indset erläuterte zu Beginn seines Beitrages, dass wir uns in Zeiten der permanenten Revolution befinden. Ein weiteres wichtiges Thema sei die Urbanisierung, welche rasant voranschreite. «Der Bürgermeister wird die neue Machtzentrale», so Indset. Der Norweger ist davon überzeugt, dass «Aus der Reihe tanzen» Wandel bedeutet. Dieser Wandel habe immer zwei Seiten, die eine sei das Handeln, die andere Seite sei die Sichtweise auf die Welt zu verändern. Weiter schilderte Indset, dass wir unsere Zukunft alle selbst gestalten können. Um diese Zukunft zu gestalten, sollen wir die Diversität der Menschheit nutzen. Zum Schluss seines Referates forderte der Wirtschaftsphilosoph alle dazu auf, miteinander die Zukunft zu gestalten, aus der Reihe zu tanzen – «let’s tango».

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Nach dem ersten Referenten folgte ein Slow Networking, in welchem die Teilnehmenden sich gegenseitig austauschten, wie sie jeden Tag aus der Reihe tanzen.

Im Anschluss bittet Peter Marthaler die Starköchin Meta Hiltebrand auf die Bühne, die nicht Köchin, sondern Koch genannt werden möchte. Die Zürcherin ist Inhaberin eines Restaurants, tritt in Fernsehsendungen auf und schreibt Kochbücher. Ihr auffälliges Erscheinungsbild erhielt Hiltebrand von ihrer Schwester verpasst, welche als Marketingfachfrau den Bekanntheitsgrad der Unternehmerin steigern wollte. Hiltebrand berichtete voller Elan aus ihrem Alltag als Koch und erläuterte eine ihre ersten Einsichten im Leben: «Alleine schaffst du nichts, du brauchst immer ein Team mit verschiedenen Charakteren». Aus dem Gespräch zog der Moderator folgenden Schluss: «Kochen ist Kommunikation».

Das Programm endete mit einer kurzen Fragerunde, in der die Gäste die Möglichkeit hatten, den beiden Referenten Fragen zu stellen.

Zum Schluss wartete auf das Publikum ein köstliches Networking-Dinner in entspannter Atmosphäre.

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